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Luzern-Stans-Engelberg Bahn - zb Zentralbahn AG


Die Zentralbahn ist heute ein Bindeglied zum schweizerischen und internationalen Eisenbahnnetz. Jedoch vergingen Generationen bis es so war. Nidwalden blieb lange Zeit bahnmässiges Stiefkind der Eidgenossenschaft. Bis Ende 1964 waren Nidwalden und Engelberg lediglich mit dem Dampfschiff oder mit dem Postauto an das öffentliche Verkehrsnetz der Schweiz angeschlossen.

zb Zentralbahn AG
Die ersten Bahnprojekte
Die Bestrebung, Nidwalden und Engelberg mit der Aussenwelt zu verbinden, gehen weit ins 19. Jahrhundert zurück. Das Jahr 1837 war entscheidend für den Anschluss an den modernen Verkehr. Damals befuhr das erste Dampfschiff, die „Stadt Luzern“, den Vierwaldstättersee. Die Schiffe legten ab 1858 regelmässig in Stansstad an. Mit dem Bau der Achereggbrücke wurde 1859 die erste Landverbindung Richtung Hergiswil realisiert. Bald lagen auch schon die ersten Bahnprojekte auf dem Tisch. Allerdings erhielt das Projekt für eine Normalspur-Dampfbahn von Stans nach Engelberg keine Konzession. Die Bergbahn-Pioniere Bucher und Durrer hatten mehr Glück. Die zwei Pioniere erhielten die Konzession für eine Strassenbahn von Stansstad nach Stans. Die Strassenbahn nahm am 7. August 1893 ihren Betrieb auf, zwei Wochen bevor die Standseilbahn auf das Stanserhorn erstmals Passagiere zum dortigen Hotel beförderte. Die Retourfahrt Stansstad-Stans kostet damals 35 Rappen. Die Postkutsche war fast doppelt so teuer.

Die elektrische Bahn kommt
Nach langen Bemühungen und intensiver Geldsuche wurde am 27. Januar 1897 die Stansstad-Engelberg-Bahn (StEB) gegründet. Sie hatte ihren Sitz in Luzern. Innerhalb von 18 Monaten wurde die 22,518 Kilometer lange Strecke samt dem 1492 Meter langen Zahnstangenabschnitt erbaut und am 5. Oktober 1898 eröffnet. Die Hauptwerkstätte und eine grosse Remise wurden in Stansstad errichtet. Die Bahnlinie begann in Stansstad am See und führte quer durch das Dorf nach Stans. Zwar wollte die StEb die bestehende Strassenahn kaufen und für ihre Bedürfnisse anpassen. Allerdings willigten die Behörden nicht ein, weshalb ein separates Trasse erstell werden musste. Die von Anfang an elektrifizierte Stansstad-Engelberg-Bahn entsprach offenbar einem echten Bedürfnis. Von 1898 an bis zur Inbetriebnahme der neuen Luzern-Stans-Engelbergbahn im Jahr 1964 wurden rund 20 Millionen Passagiere und 643 000 Tonnen Güter transportiert.

Da die StEB nur über den See oder mit der SBB und via Postauto ab Hergiswil zu erreichen war, geriet sie jedoch zunehmend ins Hintertreffen. 1957 ordnete das Bundesgericht gar die Liquidation des Gesellschaftsvermögens an. Dank der finanziellen Hilfe der Kantone Nidwalden und Obwalden konnte dies verhindert werden. Folglich stellten die beiden Kantone sowie der Bund 22 Millionen Franken für den Anschluss der StEB an die SBB in Hergiswil zur Verfügung. Die entsprechenden Arbeiten wurden 1960 an die Hand genommen. Sie beinhalteten unter anderem einen 1740 Meter langen Tunnel durch den Lopperberg, eine neue Brücke bei der Acheregg und eine neue Station in Stansstad samt Depot und Werkstätte. Neues Rollmaterial wurde zudem angeschafft. Am 19. Dezember 1964 nahm die LSE den durchgehenden Betrieb auf.

Die grosse Fusion zur zb Zentralbahn AG
Den vorderhand letzten Quantensprung machte die LSE 2004, als bekannt wurde, dass LSE und Brünigbahn fusioniert werden. Mit einigen Kinderkrankheiten nahm die zb Zentralbahn AG– so der neue Name – im Januar 2005 den Betrieb auf. Das Bahnangebot wurde um 25% erhöht. Der Hauptsitz der zb wurde nach Stansstad verlegt. Dies schaffte rund 20 neue Arbeitsplätze.

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