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Festung Fürigen

AdresseKehrsitenstrasse
6362 Stansstad
Telefon041 618 75 22
E-Mailmuseum@nw.ch
Homepagehttp://www.nidwaldner-museum.ch
Öffnungszeiten
1. April bis 31. Oktober, Samstag und Sonntag: 11.00-17.00 Uhr, Mo-Fr: geschlossen

Küche


Beschreibung

Praktische Hinweise

Die Anlage ist in den Felsen eingebaut und besitzt von Natur aus ein eigenes Klima. Die Temperatur in der Festung beträgt während dem ganzen Jahr 10 – 12°. Tragen Sie also mit Vorteil warme Kleidung und festes Schuhwerk!

Festung Fürigen 
Die original erhaltene Festung Fürigen in Stansstad an der Kehrsitenstrasse wurde im zweiten Weltkrieg angelegt und im Jahre 1987 wieder aufgegeben. Diese Festung können Sie heute besuchen, denn es ist eines der vier Ausstellungshäuser des Nidwaldner Museums. Sie erleben hautnah das Leben der Offiziere, Unteroffiziere und Soldaten in den engen Gängen und Räumen im Gestein des Bürgenberges.

Die Geschichte
Nach dem Fall von Frankreich und der Einschliessung der Schweiz beschränkte man sich auf die Verteidigung des Alpenraumes, das sogenannte "Réduit national". Die Aufgabe der Festung war die Sperrung der Hauptachse zwischen dem Mittelland und den Alpen. Die Festung hatte damit dieselbe Aufgabe wie die mittelalterliche Verteidigungsanlagen, von denen heute noch der Schnitzturm in Stansstad zu sehen ist. Zum Einsatz kam die Festung Fürigen nie, sie wurde jedoch bis 1987 durch die Festungstruppe betrieben. 1991 konnte der Kanton Nidwalden die Festung übernehmen, da die Armee kein Verwendungszweck dafür hatte. Deshalb wurde aus dem geheimen Artilleriewerk ein öffentliches Museum.

Die militärische Anlage
Das Kernstück der Festung Fürigen bilden die zwei Geschützstände mit Befestigungskanonen. Diese Befestigungskanonen sperrten das Engnis bei Stansstad zwischen Lopper und Bürgenberg, sowie den Übergang über den Renggpass zwischen Hergiswil und Alpnachstad. Für die Aussenverteidigung kamen drei Festungsmaschinengewehre und mobile Infanteriewaffen dazu. Ein Scheinwerfer beleuchtet von oberhalb der Anlage den See und die Lopperstrasse.
 
Die Besatzung der Festung wurde nicht nur auf den Ernstfall vorbereitet, sondern sie lebte auch in der Festung Fürigen. Die Festung war eine eigene kleine Welt, in der die Besatzung mit ihren Vorräten in völliger Abgeschlossenheit von der Aussenwelt hätte überleben können. Im Inneren des Berges können Sie Küche, Spital, Büros und Schlafräume der Besatzung besuchen und anschauen.

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