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SUST

AdresseDorfplatz 1
6362 Stansstad
Telefon041 618 24 24
E-Mailinfo@stansstad.ch

Sust


Beschreibung

Von Franzosen abgefackelt

Bereits im Jahr 1538 stand in Stansstad die erste Sust, die dem Kloster Engelberg gehörte. Ab 1550 diente sie auch den Landleuten von Nidwalden als Warenlager. 1750 beschloss der Nidwaldner Landrat den Bau einer eigenen Sust. Im September 1798 brannten jedoch die wütenden Franzosen beide Gebäude nieder. Doch bereits einen Monat später beschloss die Verwaltungskammer des Kantons Waldstätte, für Nidwalden und Engelberg eine gemeinsame Sust zu erstellen. Die Ausführung des Gebäudes wurde im Jahr 1799 dem Luzerner Nikolaus Purtschert übertragen. Der stattliche Bau blieb nach der Lostrennung der Gemeinde Engelberg vom Kanton Nidwalden in gemeinsamem Besitz von Regierung, Kloster und Tal Engelberg.
Dank der Übernahme des Gebäudes durch die Stansstad-Engelberg-Bahn (1904) blieb die letzte obrigkeitliche Sust am Vierwaldstättersee erhalten. 1967 tauschte die neue Luzern-Stans-Engelbergbahn die Sust mit dem heutigen Bahnareal, und somit wechselte diese wieder in den Besitz des Kantons.

Sieben Schuh hoch im Wasser
1979 kaufte die Gemeinde das dringend renovationsbedürftige Gebäude. Bei der Renovation in den Jahren 1989 bis 1991 zeigte sich, dass die alte Stein-Inschrift, die am rechten Eckpfeiler gefunden wurde, der Wahrheit entspricht: «Das Fundament dieses Bauws ist 7 Schuoh hoch in das Wasser gesetzt auf einem Rost von 18 Weyssthannen mit ohngemeinen grossen Steinen auffgemauert, ...» Heute dient die Sust unter anderem zur Durchführung zahlreicher kultureller Anlässe, die oft weit über die Gemeindegrenze hinaus grosse Beachtung finden.

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