Natur & Erholung
Natur und Erholung
Die Gemeinde Stansstad liegt direkt am See und bietet eine hohe Wohn- und Lebensqualität. Die Lage ermöglicht eine attraktive Verbindung von Natur, Kultur und Erholung. Diverse öffentliche Bereiche laden zum Verweilen, Baden und Entspannen am Wasser ein.
Garnhänke:
Die Garnhänke mit ihrem revitalisierten Seeufer bietet Raum für Menschen und Natur. Der Name „Garnhänke” geht auf die einstige Berufsfischerei zurück. Die Fischer hängten ihre Netze (Garne) hier am Ufer zum Trocknen auf.
Im Jahr 2003 fand eine erste Aufwertung des Seeufers statt. Im Rahmen des Projekts „Rückbau Seeufer Garnhänke” wurde das verbaute Ufer 2015 weitgehend revitalisiert und der landseitige Erholungsbereich umgestaltet. Es wurde ein neuer Standort geschaffen und der Schilfbestand sowie die Flachuferzone vergrössert.
General Guisan Quai
Der Begriff "General Guisan Quai Stansstad" bezieht sich auf den Teil der Uferpromenade in Stansstad, der nach dem Schweizer General Henri Guisan benannt ist. Dieser Name wurde ihm zu Ehren verliehen, insbesondere wegen seiner Rolle während des Zweiten Weltkriegs als Oberbefehlshaber der Schweizer Armee. Der beliebte Badeplatz General-Guisan Quai befindet sich fünf Minuten mit dem Fahrrad vom Bahnhof in Stansstad entfernt und ist auch zu Fuss sehr gut erreichbar. Er verfügt über ausreichend Sitzmöglichkeiten, eine mobile Bar und auch eine öffentliche Toilette.
Stansstaderried
Das Stansstaderried ist das einzige Ried mit direktem Seeanstoss im Kanton Nidwalden. Die heutige Riedfläche ist ein Überrest einer einst ausgedehnten Riedlandschaft, die sich vom Alpnachersee bis zum See bei Buochs erstreckte. Im Schutzgebiet Stansstaderried sind davon nur noch rund 6,9 Hektar erhalten. Das Gebiet ist als Flachmoor von nationaler Bedeutung ausgewiesen und bildet zusammen mit dem Klosterwald ein wichtiges Amphibienlaichgebiet. Es bietet zahlreichen, teils stark gefährdeten Pflanzen- und Tierarten einen wertvollen Lebensraum.
Friedhof Stansstad
Wo früher ein Stück Wiese war, findet sich heute ein wertvoller Lebensraum für die verschiedenen Tierarten. Direkt neben dem Friedhof und der Bürgenstockstrasse ist eine wertvolle Naturoase samt Bienenhotel entstanden. Auch dank der Mithilfe von ORS-Schülerinnen und Schüler. Durch gezielte Aufwertungsmassnahmen entstand ein kleiner ökologischer Hotspot, der eine deutlich höhere Artenvielfalt an Tieren und Pflanzen beherbergt als durchschnittliche naturnahe Flächen. Das Gebiet bietet ideale Bedingungen für Amphibien, Wasserinsekten wie Libellen, Schnecken, Bienen und viele weitere Arten. Die Grobarbeiten, die den Einsatz von Maschinen erforderten, wurden von Fachpersonen ausgeführt. Anschliessend kam während vier Halbtagen die Handarbeit von Jugendlichen zum Tragen. Unter anderem die Detailgestaltung des Weihers, indem sie Strukturen aus Stein und Holz erstellten. Das Ergebnis ist ein attraktiver Ort, der zum Verweilen und Erholen einlädt.