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Bauernhof "Hobiel"

Der Name des Hofes setzt sich zusammen aus den beiden Wörtern «ho[ch]» und «Büel», was «Hügel» oder «Anhöhe» bedeutet. In der Tat sitzt das Hofhaus auch auf einem Hügel. Die Liegenschaft taucht 1605 erstmals in den Quellen auf. Auch hier wurden die Gebäulichkeiten anlässlich des Überfalls (9. September 1798) von den französischen Truppen in Brand gesteckt. 1804 setzt Laurenz Andacher in einem Schuldbrief (Gülte) sein neues Haus als Pfand ein.

Das wohl proportionierte dreigeschossige Bauernhaus folgt der traditionellen Bauweise (Steinsockel, mit darüber liegender Holzkonstruktion). Lauben auf beiden Seiten, Klebdächer an der Hauptfassade sowie Balkenköpfe bringen Gliederung in die Fassade. Die beiden Koppelfenster im zweiten Geschoss kokettieren mit den Fensterordnungen in den beiden anderen Stockwerken. Dazu bilden die halbrundgeschlossenen Öffnungen im Giebeldreieck sowie jene an den Lauben ein dekoratives Element.