Kapelle "Maria in Linden"
Auslöser für die Wallfahrt bildete eine Marienerscheinung, die zwei Kehrsiter 1612 zwischen zwei Lindenbäumen gesehen haben Die beiden beschlossen darauf, hier der Muttergottes zu Ehren ein Kapellchen zu errichten. Der Zustrom an Wallfahrern schwoll an, sodass man 1758 eine größere Kapelle zu bauen beschloss. Mit dem Bau wurde Johann Anton Singer aus Luzern beauftragt.
1768 fand die Weihe des spätbarocken Heiligtums statt. Doch am 9. September 1798 wurde die Kapelle von marodierenden französischen Soldaten angezündet. Sie brannte im Innern aus, das Mauerwerk aber überstanden die Katastrophe. Unter Niklaus Purtschert aus Luzern wurde das Gotteshaus wieder in Stand gesetzt. Es stellt im Innern en miniature einen Bau im Stil des «Landkirchen-Schemas» dar, wie dieses die Baumeisterfamilien Singer und Purtschert in den Kantonen Luzern und Nidwalden öfters verwirklicht haben.