Friedhofskapelle
Anlässlich der Neugestaltung des Friedhofs im «Chilchliried» kam die Idee auf, hier auch eine Friedhofkapelle zu bauen. Bisher war es allgemein Brauch die Verstorbenen bis zur Beerdigung daheim aufzubahren. Für Leute in Mietwohnungen schaffte diese Gewohnheit echte Probleme. So wurde beschlossen, eine Kapelle zu realisieren, in welcher die Toten bis zum Begräbnis aufgestellt werden können. Die Pläne für die Kapelle fertigte der Stansstader Walter Waser an. Die Weihe fand am 28.Juli 1958 statt.
Die Kapelle ist ein dem Quadrat angenäherter Bau, dem frontseitig eine, offene Halle von fast gleichem Grundriss vorgesetzt ist. Als Decke dient ihr ein flaches Walmdach. Ein durchgehendes Band mit Oberfenstern auf drei Seiten sowie schmale «Sandstein-Lisenen» rhythmisieren die Außen- bzw. Innenwände. Ganz geöffnet kann bei Bedarf das breite, kassettierte Holzportal werden. Das angenehme dämmrige Licht im Innern animiert zur Zwiesprache mit der oder dem Toten.